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Kabu – Steckrübe

Kabu (かぶ oder ) ist eine japanische Speiserübe, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Afghanistan über (wahrscheinlich) China nach Japan gekommen ist. Wann genau das war, ist unbekannt. Klar ist jedoch, dass die Rübe seit mindestens dem 7. Jahrhundert eine wichtiges Gemüse der japanischen Küche ist. Daher züchtet man heute in Japan selbst auch fast 40 verschiedene Sorten. Verwendet wird dabei jedoch nicht nur die Rübe, sondern auch die Blätter. Die Wurzel ist dabei besonders verdauungsfördernd. Außerdem ist sie reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Die Blätter sind reich an Vitamin A und wirken blutdrucksenkend und schützen vor Arterienverkalkung.

In Deutschland ist Kabu unter dem Namen Steckrübe. Auch die Mairübe eignet sich jedoch gut als Ersatz. Sie sind gefühlt etwas größer als in Japan und zählen zum Wintergemüse.

Aussehen und Geschmack

Die Pflanze bildet rundliche, weiße bis leicht pinkfarbene Wurzeln. Sie haben Tischtennis- bis Tennisball Größe und laufen am Ende spitz zu. Wiegen können sie bis zu 1 1/2kg. Die Blätter sind gezackt und grün. Geschmacklich erinnern sie an einen milden Rettich (daikon). Sie sind frisch, süßlich und haben einen leicht erdigen Geschmack.

Verwendung

Wie schon erwähnt, sind sowohl die Wurzeln, als auch die Blätter essbar. Man kann sie roh essen oder weiter zubereiten. Allgemein werden sie gerne für Miso Suppen, Tsukemono, Salate und gekochte Speisen verwendet. Sie passen ebenfalls gut zu Fleisch und Fisch.

Einkauf und Lagerung

In Japan bekommt man Kabu ganzjährig. In Deutschland hingegen ist sie als Wintergemüse eher ab Ende September bis hin zum Frühling erhältlich. Dann kann man sie frisch kaufen. Beim Einkauf sollte man auf unversehrte Wurzeln und eine feste Konsistenz achten. Im Kühlschrank kann man sie einige Tage lagern. Danach beginnen sie langsam auszutrocknen.

Rezeptbeispiele

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