Start Japanische Küche Zutaten Sōmen

Sōmen

Sōmen (索麺 oderそうめん) sind sehr feine, lange Nudeln aus Buchweizen- oder Weizenmehl. Traditionell wurde diese Nudelart als besonders edel angesehen, da sie so lang ist (heute etwa 25cm). Dementsprechend soll es auch Unglück bringen die Nudeln klein zu schneiden oder abzubeißen. Die Herstellung von Sōmen erfordert Geduld und Geschick, da sie lang gezogen werden müssen und eine lange Ruhephase aufweisen. Besonders beliebt sind die Nudeln im Sommer. Da ist es zum Beispiel spaßig die Nudeln aus dem Wasser von langen Bambusrohren zu fischen (Nagashi Sōmen流し素麺). Außerdem werden sie traditionell beim japanischen Sternenfest Tanabata (07. Juli) serviert.

Aussehen und Geschmack

Sōmen-Nudeln sind weiß, lang und dünn. Im Handel findet man sie üblicherweise in der getrockneten Version, wo sie zu Bündeln gebunden werden. Sie haben nur einen geringen Eigengeschmack, werden manchmal jedoch mit Zusätzen versehen. So gibt es beispielsweise Sōmen mit Matcha (grün), Eigelb (gelb) oder Umeboshi (rosa).

Verwendung

Sōmen werden meist kalt gegessen und mit einem Dipp oder Gewürzen sowie Garnituren serviert. Auch Salat-Varianten sind möglich. Im Winter gibt es sie auch in einer heißen Brühe.

Einkauf und Lagerung

Üblicherweise gibt es Sōmen-Nudeln nur getrocknet und zumeist maschinell gefertigt zu kaufen. Sie sollten kühl und trocken gelagert werden und halten sich dann recht lange. Eine Packung gibt es bereits ab einen Euro.

100g haben etwa 349kcal.

Rezeptbeispiele

Sōmen

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