Chanchan Yaki
Bei Chanchan Yaki (ちゃんちゃん焼き) handelt es sich um frische Lachsfilets, die mit verschiedenen Gemüsesorten und Pilzen in einer auf Miso basierten Soße auf einer heißen eisernen Platte Teppan (wie Teppanyaki) gebraten. Es ist eine Spezialität in der nördlichsten japanischen Präfektur Hokkaidō. Chanchan Yaki wird einfach zubereitet und ist ein beliebtes Gericht im Herbst und Winter, wo Lachse ihre Saison haben.
Portionen
2
Portionen
2
Zutaten
  • 2 Lachsfilets
  • 150g Spitzkohloder Weißkohl
  • 100g Austernpilzeoder Shimeji
  • 80g Möhre
  • 80g Zwiebel
  • 15g Butter
  • 3 1/2EL Miso
  • 2EL Sake
  • 1EL Zucker
  • 1EL Mirin
  • Salz und Pfeffer
Anleitungen
  1. Lachsfilets mit einer Prise Salz und Pfeffer bestreuen. Kohl mundgerecht schneiden. Zwiebel in etwa 1 cm dünne Streifen schneiden. Möhren in ca. 1 cm breiten Scheiben schneiden. Pilze in Streifen schneiden bzw. zerreißen.
  2. Miso, Sake, Zucker und Mirin in einer Schüssel verrühren.
  3. Pfanne erhitzen. Butter in der Pfanne schmelzen lassen. Lachsfilets auf die geschmolzene Butter mit Haut nach oben braten. Wenn die Oberfläche etwas braun geworden ist, Filets wenden. Hier brät man zuerst mit der Haut nach oben, so dass die Hautseite nach dem Wenden dann immer direkt auf der Pfanne liegt, bis das Gericht fertig ist. So wird vermieden, dass die Fleischseite zu viel gebraten wird.
  4. Die Möhren um die Lachsfilets herum streuen, am besten direkt auf die Pfanne legen, da sie zum Garkochen längere Zeit brauchen, als die anderen Gemüsesorten und die Pilze.
  5. Die restlichen Gemüse und Pilze um die Lachsfilets herum streuen.
  6. Die Sauce auf das Gemüse geben.
  7. Die Pfanne deckeln und ca. 10 – 15 min. kochen.
  8. Beim Servieren nach Geschmack ca. 10 Gramm Butter garnieren. Mit dem Aroma der schmelzenden Butter wird das Chanchan Yaki noch mehr appetitanregend.
  9. Vor dem Servieren die Lachsfilets in grobe Stückchen schneiden und mit Gemüse und Pilzen leicht untermengen (jeder kann von dort seine gewünschte Portion selber nehmen).
Rezept Hinweise

→ Dieses Rezept stammt von unserer Gastschreiberin Rie von Kawaii Nohara.