Start Japanische Küche Zutaten Konnyaku

Konnyaku

Konnyaku (蒟蒻) ist eine gelatineartige Masse aus der Konjakwurzel, auch Teufelszunge genannt. Diese Pflanzenart stammt aus der Familie der Aronstabgewächse. Zur Herstellung wird die Konjakwurzel gekocht, geschält und zu einer klebrigen Paste püriert. Anschließend wird die Paste mit Limettenwasser (als Gerinnungsmittel) vermischt und hart gekocht. Manchmal wird auch noch Kalzium dazu gegeben. Ursprünglich stammt die Wurzel selbst aus China, die Technik zur Herstellung wurde in Japan etwa zur Zeit des Buddhismus eingeführt. Heute ist sie eine rein japanische Zutat ohne Kalorien, dafür aber mit Spuren von Kalizum und Kalium sowie Ballaststoffen.

Aussehen und Geschmack

Es gibt sie in verschiedenen Farben und Formen. Am üblichsten, gerade in Deutschland, ist jedoch ita konnyaku. Dieser ist meistens grau mit schwarzen Sprenkeln. Grundsätzlich ist Konnyaku geschmacksneutral und hat eine gelatineartige Konsistent.

Verwendung

Konnyaku wird gerne als Einlage für Eintöpfe wie Oden verwendet, macht sich roh jedoch auch gut in Salaten und anderen Gerichten.

Einkauf und Lagerung

Im Asialaden (um die 2 €) findet man Konnyaku meistens in einer rechteckigen Form aus Plastik, die mit Wasser gefüllt ist. Ist die Packung einmal angebrochen, sollte es im Kühlschrank mit reichlich Wasser aufbewahrt werden. Das Wasser sollte zudem täglich gewechselt werden. So hält sich Konnyaku bis zu zwei Wochen.

Konnyaku hat faktisch keine Kalorien.

Rezeptbeispiele

Tonjiru Oden

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